Erhalt prüfen
Waschtisch, WC, Platten und Anschlüsse werden einzeln beurteilt. Für jedes Bauteil wird geklärt, ob es bleiben kann, geschützt werden muss oder in den neuen Aufbau eingreift.
Bestehendes Badezimmer gezielt erneuern
Neue Möbel, zeitgemässe Armaturen oder eine bessere Dusche: Wir prüfen, welche Teile Ihres Badezimmers bleiben können und wo ein Eingriff technisch zusammenhängend geplant werden muss.

Unser Ansatz
Wenn der Grundriss funktioniert und Leitungen, Untergründe und Anschlüsse geeignet sind, muss nicht jedes Bauteil ersetzt werden. Eine Renovation kann sich auf Ausstattung, Stauraum, Beleuchtung oder einzelne Oberflächen konzentrieren. Eine schöne neue Oberfläche löst jedoch keine unklare Feuchtigkeitsursache. Deshalb werden Erhalt und Erneuerung nach dem Zustand entschieden, nicht allein nach dem Alter oder dem gewünschten Design.
Waschtisch, WC, Platten und Anschlüsse werden einzeln beurteilt. Für jedes Bauteil wird geklärt, ob es bleiben kann, geschützt werden muss oder in den neuen Aufbau eingreift.
Ein neues Möbel braucht passende Anschlusshöhen und Befestigungen. Bei einer geänderten Dusche müssen Ablauf, Wandanschluss und Abdichtung zusammenpassen. Diese Punkte werden vor der Bestellung geprüft.
Technisch notwendige Arbeiten stehen zuerst. Komfortwünsche wie zusätzliche Schubladen, anderes Glas oder aufwendigeres Licht werden als Optionen beschrieben, damit Sie gezielt entscheiden können.
Typischer Leistungsumfang
Der definitive Umfang wird auf Ihr Objekt und Ihre Ziele abgestimmt. Diese Bausteine bilden eine typische Grundlage:
Projektablauf
Sie wissen, welche Entscheide anstehen, wie es weitergeht und wer die Verantwortung für die Koordination trägt.
Bestand, Nutzung, Ziele und Rahmenbedingungen klären.
Raum, Materialien, Leistungen und Entscheide definieren.
Gewerke, Lieferungen, Termine und Qualität koordinieren.
Kontrollieren, dokumentieren, reinigen und gemeinsam abnehmen.
Entscheidungshilfe
Nur Möbel oder Armaturen ersetzen: Anschlusspositionen, Befestigung, Abstände und Zugänglichkeit müssen zum neuen Produkt passen. Ein optisch ähnliches Modell hat nicht automatisch dieselben Einbaumasse. Alte Bohrlöcher oder freigelegte Plattenbereiche werden vorab berücksichtigt.
Dusche oder Wanne ändern: Dabei wird häufig mehr als ein sichtbares Element ausgetauscht. Entwässerung, Aufbauhöhe, Dichtanschlüsse und die Übergänge zum verbleibenden Belag müssen geprüft werden. Ob die übrigen Flächen erhalten bleiben können, hängt von diesen Anschlüssen ab.
Feuchtigkeit oder beschädigte Untergründe: Hier wird zuerst die Ursache geklärt. Eine reine Auffrischung ist keine geeignete Lösung, wenn der notwendige technische Aufbau nicht zuverlässig hergestellt werden kann. Dann wird eine Badsanierung mit dem entsprechenden Umfang geplant.
Entscheidungshilfe
Vor dem Beginn wird festgelegt, wann Wasser, Dusche oder WC nicht verfügbar sind. Eine zweite Nasszelle erleichtert die Planung, macht aber nicht jede Arbeit beliebig etappierbar. Staubschutz, Laufwege, Materiallager und die Abstimmung mit Nachbarn oder Verwaltung gehören in die Vorbereitung.
Fotos von allen Wänden, Masse, gewünschte Produkte und Hinweise auf frühere Reparaturen helfen bei der ersten Einordnung. Ein verbindliches Aufmass und die Prüfung verdeckter Schnittstellen lassen sich dadurch nicht ersetzen. Die Offerte benennt enthaltene Arbeiten, offene Befunde und mögliche Zusatzarbeiten getrennt.
Entscheidungshilfe
Beginnen Sie mit den Dingen, die heute im Bad keinen passenden Platz haben: Handtücher, Pflegeprodukte, Reinigungsmittel oder Geräte. Daraus ergeben sich Stauraumbedarf und sinnvolle Schubladenaufteilung. Messen Sie nicht nur die freie Wandbreite, sondern berücksichtigen Sie auch Türschwenkbereiche, Heizkörper, Fenstergriffe und den Platz vor dem Möbel. Ein breiterer Waschtisch verbessert den Alltag nicht, wenn danach die Tür anstösst oder der Durchgang zu knapp wird. Bestehende Anschlüsse bestimmen mit, welche Produkte ohne grössere Anpassung eingebaut werden können.
Beim Spiegel werden Höhe, Blickfeld, Licht und Bedienung gemeinsam betrachtet. Wer einen vorhandenen Spiegelschrank ersetzen möchte, sollte vor dem Kauf seine Einbausituation und elektrische Versorgung klären lassen. Zusätzliche Funktionen brauchen passende Anschlüsse und dürfen nicht allein nach dem Katalogbild entschieden werden. Die Produktauswahl wird deshalb mit dem Aufmass abgeglichen. Modell, Farbe, Abmessungen und die enthaltenen Montageleistungen gehören anschliessend eindeutig in die Bestellung und Offerte.
Entscheidungshilfe
Wenn bestehende Platten bleiben sollen, wird zuerst geklärt, welche Flächen tatsächlich unberührt bleiben. Demontierte Möbel können Bohrungen, Aussparungen oder nicht belegte Bereiche sichtbar machen. Auch ein schmalerer Waschtisch deckt alte Befestigungspunkte möglicherweise nicht mehr ab. Solche Stellen werden vor der Auswahl neuer Produkte aufgenommen. Falls Ersatzplatten fehlen, braucht es ein gestalterisch und technisch abgestimmtes Übergangsdetail. Die Entscheidung sollte nicht erst fallen, wenn das alte Möbel bereits entfernt ist.
Ein anderer Belag auf dem bestehenden Aufbau ist keine pauschale Abkürzung. Zustand, Haftung, Feuchtigkeit und zusätzliche Aufbauhöhe müssen zum vorgesehenen System passen. An Türen, Abläufen und angrenzenden Räumen können bereits kleine Höhenänderungen relevant sein. Für den Nutzer ist besonders wichtig, dass die Offerte nicht nur die sichtbare Fläche nennt, sondern auch Vorbereitung und Anschlussdetails beschreibt. Erst damit lässt sich beurteilen, ob Bestandserhalt wirklich eine zweckmässige Variante ist.
Entscheidungshilfe
Für die Auswahl einer neuen Duschabtrennung zählt die tägliche Nutzung: Wie öffnet die Tür, wo tropft Wasser nach dem Duschen ab und welche Bereiche lassen sich gut erreichen? Armaturen, Griffe und Ablagen werden so angeordnet, dass sie innerhalb des vorhandenen Raums sinnvoll bedienbar sind. Eine grosszügig wirkende Glasfläche ist nicht automatisch die pflegeleichteste Lösung. Nischen, Kanten, Beschläge und der Zugang zu Fugen sollten bei der Bemusterung bewusst besprochen werden.
Eine niedrigere Einstiegshöhe kann komfortabler sein, ist aber an Ablauf und Bodenaufbau gebunden. Bestehende Anschlusshöhen lassen sich nicht anhand einer Wunschzeichnung umgehen. Deshalb wird zuerst die technische Machbarkeit geklärt und danach das passende Produkt bestimmt. Soll nur Glas ersetzt werden, prüfen wir, ob Befestigung, Anschlussflächen und vorhandene Duschwanne dazu passen. Wird die gesamte Nasszone geändert, muss der Umfang entsprechend erweitert und als zusammenhängende Lösung angeboten werden.
Entscheidungshilfe
Lassen Sie sich die Unterschiede zwischen einer gezielten Erneuerung und einem weitergehenden Umbau schriftlich zeigen. Die Varianten sollten dieselben gewünschten Funktionen abdecken und klar benennen, welche Bauteile bleiben. So wird sichtbar, ob ein niedrigerer Betrag durch Bestandserhalt oder lediglich durch ausgelassene Leistungen entsteht. Entscheiden Sie zuerst über notwendige Arbeiten und erst danach über optionale Ausstattung. Auch selbst beschaffte Produkte brauchen eine geklärte Zuständigkeit für Lieferung, Eignung, Montage und mögliche Reklamationen.
Bei der Übergabe werden die vereinbarten Arbeiten mit dem Leistungsbeschrieb verglichen. Bedienung, Reinigung und zugängliche Wartungspunkte sollten erklärt sein; offene Restarbeiten werden festgehalten. Bewahren Sie Produktangaben und relevante Unterlagen zusammen auf. Damit können spätere Reparaturen und Ersatzteilbestellungen gezielter vorbereitet werden. Prüfen Sie gemeinsam auch den praktischen Gebrauch: Öffnen Schubladen vollständig, sind Armaturen gut erreichbar und lassen sich die vorgesehenen Reinigungsstellen sicher erreichen? Solche einfachen Kontrollen ergänzen die technische Funktionsprüfung und machen die Übergabe für die späteren Nutzer greifbar. Für den Einstieg bei NEUEX genügt eine konkrete Beschreibung Ihres bisherigen Bads und dessen, was Sie verbessern möchten. Von unserem Hauptsitz in 8730 Uznach und dem Büro in Rapperswil klären wir Projektort und nächsten Schritt persönlich.
Den richtigen Umfang wählen
Die Begriffe überschneiden sich im Alltag. Entscheidend sind der Befund im Bestand, Ihre Ziele und der schriftlich vereinbarte Leistungsumfang.
Wenn geeignete Leitungen, Anschlüsse und Flächen erhalten bleiben können, lässt sich die Erneuerung auf klar abgegrenzte Bereiche konzentrieren.
Badrenovation prüfenBei Schäden oder ungeeignetem Aufbau werden zuerst Ursache, Untergrund und technische Schnittstellen geklärt. Neue Oberflächen allein lösen diese Probleme nicht.
Badsanierung verstehenEin neuer Grundriss oder andere Apparate beeinflussen Leitungen, Bewegungsflächen und mehrere Gewerke. Plan und Offerte müssen denselben Umfang abbilden.
Badplanung ansehen Kosten und Offerten vergleichenRegional erreichbar
Diese direkten Einstiege führen zu den örtlichen Planungs- und Leistungsinformationen. Das vollständige Einsatzgebiet umfasst weitere Orte im geprüften Radius ab Rapperswil.
Häufige Fragen
Antworten rund um badrenovation und die nächsten Schritte.
Die Renovation konzentriert sich auf geeignete bestehende Räume und deren Ausstattung. Die Sanierung umfasst zusätzlich die erforderliche technische Erneuerung, etwa von Leitungen, Untergründen oder Abdichtung. Die Begriffe überschneiden sich; entscheidend ist der schriftlich vereinbarte Leistungsumfang.
Das kann möglich sein, wenn Beläge und Untergrund geeignet sind und sichere Anschlüsse an neue Bauteile hergestellt werden können. Haftung, Feuchtigkeit, Aufbauhöhe und die betroffenen Nasszonen müssen zuvor geprüft werden. Eine pauschale Zusage allein anhand eines Fotos wäre nicht belastbar.
Nicht automatisch. Spezialanpassungen, aufwendige Übergänge und schwer zugängliche Anschlüsse können den Aufwand erhöhen. Wir vergleichen deshalb die technisch sinnvollen Varianten und trennen Grundumfang und Optionen in der Offerte.
Projektort, einige Fotos, ungefähre Masse und die gewünschte Veränderung reichen für den Einstieg. Teilen Sie auch mit, ob das Bad während der Arbeiten benötigt wird und ob eine zweite Nasszelle vorhanden ist.
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